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Eigner Herd : guter Rath für junge Hausfrauen und solche, die es werden wollen ; Leben und Haushalt im Volke
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stets recht geduldig und freundlich, iu Allem aber, was.die Pflege betrifft, fest sein und schädlichen Forderungendes Kranken nicht nachgeben und zwar besonders, wenner sich in der Genesung befindet, denn durch zu früh-zeitiges Verlassen des Bettes oder Zimmers, Diätfehlerund dergleichen werden oft Rückfälle veranlaßt, die ge-fährlicher find als die Krankheit felbst war und vieleKranke wollen wirklich gerade wie die Kinder be-handelt fein.

Namentlich ist es bei Masern und Scharlachfieber,diesen fo tückischen Krankheiten, nicht genug zu empfehlen,daß man die Genesenden nicht zu früh ausgehen laffe,denn der Tod und in günstigerem Falle schwache Brustund schwache Augen sind häufig die Folgen, wenn mandiese Vorsichtsmaßregel nicht befolgt. Auch ist geradein der Zeit, wo die Kranken sich wieder so wohl fühlen,daß fie mit alter Gewalt heraus wollen, die Gefahr derAnsteckung am größten.

Um sich vor dieser bei der Krankenpflege möglichstzu bewahren, genieße man etwas, ehe mau zu denKranken geht, nie aber im Krankenzimmer selbst, wechselehäufig die Wäsche, gehe öfters an die Luft und spüleauch öfters den Mund mit frifchem Waffer, dem etwasguter Branntwein beigesetzt ist, besonders aber fncheman guten Muth zu behalten und bedenke, daß Jedemsein Ziel ja schon gesteckt ist und man den Tod ebensogut aus dem Tanzboden finden kann, als am Kranken-bette und fo denn auch hierMit Gott"!

Pigiolltc

Gegen Husten. Außer den allbekannten Thee'svon Lindenblüthe, fchwarzeu Malven, Wallblumeu nnd