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Eigner Herd : guter Rath für junge Hausfrauen und solche, die es werden wollen ; Leben und Haushalt im Volke
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dc» Fade» eingesetzt werden und darf, besonders in denEcken, auch nicht das geringste Fältchen werfen.

Bei bunten Stoffen geschieht das Einsetzennach dem Muster, wobei man am besten den Stoff ein-kneift oder heftet und beide Theile mit einem feinenUeberhandnäthchen zusammen fügt. Seide darf nurganz lofe genäht werden.

Gestrickte Strümpfe und Socken dürfen nurmit dem Strickstich (Straminnadeln sind dazu am besten)gestopft werden und mit diesem überzieht man auch diedünnen Stellen, daß nicht erst Löcher daraus entstehen,halte sich übrigens doch nicht gar zu lange mit Stopfenauf,- welches am Ende mehr Material und Zeit kostet,als Nutzen dabei heraus kommt und häßlich undunbequem im Tragen ist. Ein Fuß ist ja schnell an-gestrickt und der Strumpf dann wieder wie neu, oderman strickt, je nachdem, eine neue Ferse oder Spitze ein.

Eine erfahrene Hausfrau sagte mir kürzlich, daßsie seit vielen Jahren die Füße der Strümpfe undSocken stets in zwei Hälften stricke, weil die obere Hälftemeistens noch ganz gut sei, während Sohle und Fersezerrissen und demgemäß nehme sie nach Beendigung derFerse die Seitenmaschen derselben wie gewöhnlich auf,stricke den Keil und dann die Sohle und die untereSpitze hin und her, natürlich eine Tour rechts, dieandere links weiter, arbeite die obere Hälfte in ähnlicherWeise, nähe nun beide Hälften aneinander und könnenachher Sohle und Ferse leicht erueueru.

Gewebte Strümpfe, die üb erd em nie gut undbequem fitzen, sollten bei einer fleißigen Hausfrau garnicht vorkommen, denn wenn man feine Zeit recht be-nützt, so find ein Paar Strümpfe rasch sertig. Inmeiner Jugend strickte ich immer beim Lesen und auf