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durch eine Bitte um Vergebung zu sühnen! Eine lieb-lose Handlung, zu der dich der Tag reizte, bereue undlasse ihr schon am Abend eine That der Liebe folgen!Wenn der Tag dich wohl gar auf böse verderblicheWege geführt, kehre noch am Abend um, damit dich derMorgen auf rechtem Wege finde. — Natalie Gnth.
Kehren wir mm zu unsern Arbeiten zurück undnehmen zunächst das Stopsen vor.
Zum guten Stopfen der Leinwand ist eine lange,möglichst feine Nadel und ein ungedrehter Faden nöthigund der Stopfen wird am fchönften, wenn mau ihnanf der linken Seite macht, weil dann auf der rechtenSeite, Anfang und Ende jeder Reihe uicht zu sehen ist.Derselbe soll an allen vier Enden ein Stückchen überdie Beschädigung hinausgehen und die Reihen müssen,eine dicht neben die andere, in gerader Richtung undoben und unten in ganz gerader Linie gemacht werden.Das Durchstopfen geschehe pünktlich und mau nehmejedesmal nur einen Faden auf die Nadel und lasse denzweiten darunter, welches bei der nächsten Reihe regel-mäßig wechselt; der Faden darf nicht zu stark angezogenwerden, damit der Stopfen auch nach dem Waschenglatt erscheint.
Wollene Stosse stopft man gewöhnlich mitMooswolle; noch besser ist, von etwaigen Resten desStoffes Fäden auszuziehen und zum Stopfeu zu ge-brauchen. Für Seide ist oft gespaltene Floretseiderecht gut; für Mnll und dergleichen nehme man Aus-fasern des Zeuges.
Sind Stücke einzusetzen, so darf dazu, wenn Lein-wand, nur gewafchene und bei ältere Sachen, nur ge-brauchte Leinwand genommen und es muß der Flickenbei Leinwand und einfarbigen Stoffen anf