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Diese müssen sich natürlich nach den vorhandenenMitteln richten, aber wie schon bemerkt, unter allenUmständen muß die junge Frau jeden Mittag kochenund hat sie uicht die Mittel öfters ein Stück Fleischoder Speck zu kaufen, so kann sie, in der Stadt wenigstens,mit Wurstbrühe, welche man das Liter für wenigePfennig beim Metzger erhält, außer kräftiger Suppe,auch eine gute Beilage (Panhas) bereiten oder sie zumStoven (Schmälzen) der Gemüse benutzen. Desgleichenfrische Schweinsknochen, das Pfund zu vier Pfennig,die man, ausgekocht, hernach nrch verkaufen kann-
Hülsensrüchte, Erbsen, Linsen, Bohnen, sindan Nahrungsstoss dein Fleisch völlig gleich und vonReis und Hafermehl leben manche Völker sastallein. Auch die verschiedenen Kohlarten, weißer undrother Kohl (Kappns), Grünkohl, Braun-kohl, Savoyer Kohl, Butter- und ewigerKohl, sowie grüne Bohnen, dicke (große) BohnennndSpinat find sehr nahrhaft; Kartoffeln, Rüben,Möhren, Rübstiel, Salat und die meistenfrischen Gemüse sollen es viel weniger sein. Mehl-speisen, in Süddeutschland und Oesterreich so beliebt,haben ebenfalls bedeutenden Nahrungswerth und ganzbesonders sind kräftige Suppen zu empfehlen, diein einigen Gegenden und zwar bei schwerer Arbeit, diealleinige Mahlzeit ausmachen, so bei den bayerischenHolzhauern, den schwäbischen Winzern (früher wenigstens)und den italienischen Eisenbahn' und Tunnel-Arbeitern,welch' letztere sich, aus eigens für sie erbauten Heerd-stellen, ihre braune Mehlsuppe (Einbrennsuppe) selbstkochen, man sagt, nur aus Mehl, Fett und Wasser-