einem Gange möglichst viele Besorgungen abmachenkönne.
Ferner kann durch eine verständige, bedachtsameHausfrau Manches und zwar ohne die mindeste Ent-behrung, erspart werden, so z. B. beim Heizen desOfens oder des Heerdes, wenn man das Feuer nichtunnöthig stark brennen läßt und die Asche nicht nach-lässig wegwirft, sondern sorgsam durchsiebt und dasdurchgesiebte wieder benutzt und wo sich etwa ein Koch-heerd mit Röhre befindet, da lege man jedes Mal dieKartosselschnlen, falls man sie nicht für das Vieh ge-brauchen taun, hinein, trockene sie und mache das Feuerdamit an. Eiue sehr wohlhabcnde Bürgerssrau in derStadt sagte mir, das; sie nie etwas Anderes zum Fener-anmachcn nehme und man.bedenke, daß ein Pfennigtäglich, im Jahr fchou fast vier Mark ausmachen-
Wie viel dnrch rechtzeitiges Ausbessern undsorgsames Bewahren erspart wird, findet sich in denAbschnitten „Handarbeiten" und „Bewahrender Kleidungsstücke."
Ganz besonders aber mnß man darauf merken,daß die Zeit, die kostbare, unersetzliche Zeit, gespartwerde. „Zeit ist Geld", sagte der praktische Engländernnd wie wird diese unwiederbringliche Zeit doch so oftund so kopflos verschwendet durch langen Morgenschlaf,wohl gar Mittagsckläschen! — unnützes Herumlaufenund Gcplauder u. s. w.
Viele Zeit erspart man, wenn man sich vornimmtauch keine Minnte müß'g zu geheu, womit uatürlichuicht gesagt werden soll, daß die fleißige Hausfraunicht auch ausruhen dürfe, sondern nur, daß man oftdie Zeit vertrödelt, weil mau deukt, es sei uicht derMühe werth, uoch eine Arbeit zu beginnen. So ist