LANDES-
•IND STADT-Hlbl.K »THEKDÜSSELDORF* /
INHALT
Eduard von Gebhardt, Der reiche Jüngling.
Arthur Kampf, Rede Friedrichs des Grossen an seine Generale in Köben a. d. Oder.
Nach der Schlacht bei Kunersdorf im August des Jahres 1759 wurde der König, auf dem Marsch nachSchlesien begriffen, plötzlich von heftigem Podagra befallen. In Köben, einem kleinen schlesischen Städtchen an derOder, lag er in einem ärmlichen Zimmer äusserst blass, um das Haupt ein Tuch gebunden, als er seine Generale zu sichrufen liess, um ihnen Dispositionen für den Marsch zu geben. Der König hielt dabei folgende Rede: »Ich habe Sie,Messieurs, hierher berufen lassen, um Ihnen meine Dispositionen bekannt zu machen und Sie zugleich zu überzeugen,dass die Heftigkeit meiner Krankheit mir nicht gestattet, mich der Armee persönlich zu zeigen. Versichern Sie alsomeinen braven Soldaten, dass es nicht eine gemachte Krankheit ist, sagen Sie ihnen, dass, ungeachtet ich in dieserCampagne viel Unglück gehabt habe, ich doch nicht eher ruhen werde, als bis Alles wieder hergestellt ist; dass ichmich auf ihre Bravour verlasse und dass mich nichts als der Tod von meiner Armee trennen soll.«
Ludwig Knaus, Die Kartenspieler.
Christian Kröner, Schreiender Hirsch. (Abend im Oberharz.)
Carl Friedrich Lessing, Landschaft mit einer Kriegsszene.
Carl Müller, Die Verkündigung.
Eduard Schulz-Briesen, Die Verhaftung.
Emil Schwabe, Ungelöste Fragen.
Adolf Seel, Das Innere eines Harems.
Titelvignette: Ansicht der Kunsthalle zu Düsseldorf. Nach einer Zeichnung von Georg Hacker
BttÜOKM ANN-MÜNCHEN*.