vom iLmbstr-bad. 449
stillet, haben sie nichts weiters welches den Appetitreihen kan / und müssen mit so wenigem zufriedenseyn ; wird aber viel besser verdauet / alswann ern anderer von einem guten Eftsen nachdem andern sich anfüllet/ undüberdasdurch die heutige Appetit reitzeM rz^ouK. ineiner Mahlzeit eine solcheOuantitatzu sich nimmt/davon sonsten zwey oder drey sich vergnüglich satttssen/unv gesund darbey leben könten.
EsistinWarheit das überfiössige ikssen /bey den meisten die grosteUrjach vieler Bau-falligkeit/dann es ist nicht möglich/daßem Men-ge zu sich genommener Speisen/ so wohl sollen/ ver-dauet werven / als wann man wenig isset/ angese-hen die Natur bey erwachsenen LeutenMit wenigem sehr wohl zu frieden ist.
Man könresichaber in diesem Stück leicht helf-fen/wann man sich nemlichvon vielen Essen jeder-zeit zwey Schüsseln wählen thäte / und wo mandann zu einem oder andern keinen Appetit mehr fän-de/und davon nicht mehr essen möchte/ wäre es einegewisse Anzeigung / daßder Magen yesattiget/ undvordiefesmahldie Natur zu ihrer Erhaltung satt-sam vergnüget seye ; Zudem / ist die Wahl d«mancher bald von diesem/ bald vonjenem/und zwar ohne grossen Appetit essen will/eine Anzeigung einer nicht wohl -WortenDauung/ da wäre es bessctFasten / und das vorigeübel verdauete Essen erst außdauen/alsfrisches dar-auff setzen; Es folgen aber wenige diesemRath /undpfleqen das gemeine Sprich - Wort mehr zuconüäerirm/welches heist/essen was/und so vie!/chmecft / undleydenso viel ^»ertragen;Auch stehen einige in der festen xcrlu»6on, wannsie
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