vonNWbaden. 59s
rodet die Mürm/macht fruchtbar/wann sel-big von kalter verschleimter Mutter herrühret/rei-
vcncrem,Lcc.
EuMIlcy widerstehet es al-erMulung/Nimmt das böse/faule Fleisch wcg/machrwciseAah<ne.'c. und was dergleichen vortreffilche Tugendenmchrjind/ welche der Kürtze halben vordiesesmahlüberschreite.
Da nun unser allgemeines ^Ruchen-Salyso viele vortreffliche Rräffte und Wüi ckun«gen hat; Warumb sollen wir nicht diesem unseremin dem warmen Bad^Wasser zu Wißbaden enthal-tenen Saltz/weit grössere Tugenden zuschreiben/ dadieses Saltz in dem warmen Wasser mit einem son-derbaren flüchtigen sxmltuosenWtseii vttge>ellschaf«M /durch desien Beyhülff weit grössere Würckungzuthun vermag.
Aber zu dem gehörigen und ordentliche»»Gebrauch die/er Bäder zu rcvcttircn: Welchervor allen Dingen wohl will abgemessen seyn/ wannman den erwünschtcn cSeÄ erhalten will/finde ichdie Art zu baden nicht vorttaglich/noch nach der Er-fahrung abgemessen zu seyn/da man dieselbe an Zeit»nd Stunden binden wollen; Nemlich / mit einerViertel ^tund anzufangen / biß auff eine Stundeund mehr zu steigen / dabey dann eine a?raume Zeitvon vierzehen Tagen und langerzu commuiren, ö^c.
Dieses Stunden Maßistnicht dlerechteRegul wornach man sich bey den, Badenrichten muß.
Sondern es muß der Bad-Gast acht haben/ wiebald er recht heiß werde/und zu schwitze» anfangt/ge-schicht dieses bald / muß e? desto balder auß demBadgchc»/ sichindasBctt legen/und darin auß»Bb 5 dämpft