Z62 gesimdhaltunA
Nimmt eins lange Binde/ mit welcher mandas Rind drey oder viermahl umb:vic^lenkan^wev Llnqer breit/ das eine End legt manauff des Kinds Bäuchclgen auff der Seiten gegendem Bruch öder; Von dar führet man die Bindeunrervem Hindern durch/undvon darübersich/ wder das auffgelegteBäiischlein/undso fortauffcbender Seiten/ unter derGegendderN^ren durch/ da-mitsieden Leib umbgebe; Dann weiter wie anfangsfortgeführet werde / oißzu dem andern Ende / unssolcher gestalten muß die Binde allezeit von hindender/ unter dem Gemacht über sich gefühiet / unddas Ende mit Stecknadeln angehefftet werden.
Will man aber nicht täglich mit solchem Uml^-wicklen des Bandes bemühet seyn/ last man eindarzlr gehöriges Bruch-Band machen /welches mau überall wohl mir Wachs bestreichet /damit es von dem Harn und c»crcmemen des Km<6es / nicht so leicht verfaulet; Damit aber der sogenante Bruch sich dejlo eher wirderumv fchliesie /»nuß man das Rind immer liegen taHon /und imBeee halten/ ausser da man es säubertund verbind / oderzntrinckenglbt/ darbe!) man zu-gleich verböten muß/daß es nicht so - ehr schreye oder»Huste/so viel immer möglich.Auch soll man dasRind alsdann mchezuhart wickeln/ damitdie Därme nicht zu sehr zusammen geprest/denWegwider unter sich suchen.
Einige leaen auch zum Überfluß ein Bruch-vfl.,flerüber/ und sxxliciren dasGebandedrö-der; Allein das wohl Ve» wahren und Binden thutdennoch dasBesiedarbey/ auch ohneallesPflasterund andere Ceremonien / welche sonsten beydenB-üchen so wohl innerlich als eusscrlichpfiegen »6-kibirrzu wewen. Ubes