Von den Fiebern der Rinder, zoz
XIII.
Von den Fiebern der Kinder.
/AS werden auch ditKl'nder nicht minder als an«lodere erwachsene Leutt mie allerhand Fie-bern angefallen/ deren einige denen/hitzigmchihaltenden/oder nachlassenden hitzigen/ oder auchdenen Fluß-Fiebern gleich zu seyn scheinen.
Mit nachlassenden kalten Liebern aber wer-den Aar kleine Rinder/ die noch an der MutterBrüste liegen/gar selten angegriffen.
Sie rühren aber insgemein entweder anß ei<«ner corrumxireenversäverten/ oderNahrung / oder auß Verskopffung derei»Scbweißlocher her.
Mehrentheils aber pflegen sie mit dergleichenFiebern angegriffen zu werden / wann der cl^lusin dem Magen in eine sonderbahre corruxrion .oder (?iaure / cruäius niäoroiä genannt / ver-wandelt wird / da sie viel gelbes schleimi-ges Wesen erbrecken/ welches dennoch nichevon einermenge Gatt / sondern wie gedacht/von einer sonderbahren corri pcioo der genossenenMilch oder Brey herstammer; Da solche Nah-rung inSgemein von der Saugamme ihrem übe»len Zuvei-nemcor , wann sich solche in Essen undTrincken / nicht wie es seyn solle gehalten / eineöbele äilj>olmon comralurcr, daß deren Milch garbald m einem so Mlen Magen / sauer wird undgerinnet.
Ja