s?8 Vom Husten
Mittel / als daß man einem solchen Kind etwasweniges zu Erbrechen g,bt/soist ihm baldgeholffen;vnd wei den die Kinder bald besser.
Und dieses ist dcr kärtzeste und sicherste Weg; weraber eine ohnnothige Forche vorm i!Lrbre»chenhat/ wie dann dergleichen Lcutees viel gibt/die sich einbilden dieKinder seyen zu zart/und schwachdas Brechen außzustehen; C6 ist aber dem nicht al-so/und Lo»men die Llcmste Rinder das bre-chen bes^r ertragen als alte L.eue / wellen sieinsgemein viel Feuchtigkeit und Schleim m ihremMagcnhaben / wir sehen esja an denen Wochen-Kindern/ welche wann sie zu viel lrinckm / sich offcund viel Erbrechen / und werden gesund und jiarctdarbe».
Wolte aber der Husten dennoch nach dem vom!-ren nicht nachlassen/wie eszugeschehenpflegkl/wandie inlx'Mrre sich täglich in der Lunqen ic-xarirl, und selbige zum Husten und außwerffen an»lreibet/muß man solche Dinge Aeben, welch«ungleichauffiosennnd versufftn : Undzwardas Aufflösen befördern / damit sich ein lolchrrSchleim in der Lunge nicht zu lang verweile undfestsetze/ und versässe / damit das lunäamenmmcoaZuü ceMre , und kein Schleim mehrZenerircwerde.
Der versüssenden Artzneyen/ ist droben bey demGrimmen gedacht worden / diese können zu wei-len beneben den Aufflöftnden gegeben werden.
Gnß Mlandel -OelundWaUrath lösennicht allein auff / sondern sie erregen auch zuweilenbey den Kindern ein Erbrechen / zu ihrem gröste»Vortheil.
Der Sxruxq, ä? msM» ist dcrohalben auch
nicht