254 Vom i^rbgrind.
Gesicht von dem Grind zu saubern / und die dickeKruste abzubringen; Zu dem End schmiret mansie mit frischer Butter / oder siM tNandei-«!>elzwei)biß dreymihldesTages / und leger all-mahl ein frisch Rohl-^ra»t Vlat über.
Oder/ welches die Saure dcr hervordringendenMateri besser verlöss t / befettckte man den di-cken Grind offr und flelss-A mit einer Lau-Fen/oder mit dem olcc, per äclic^umm.
<>>er man mache auh Mandel Oel und o-leo ?i ein zartes Sälblein / und axxlicirc ts
Man muß aber den Kindern die Handger ver-wahren/oder binden/damit sie das Gesicht nicht zer-kratzen und schinden.
Diesem Grind/ kommt / dem eusterllchcn Anse -hennachmchtgarungleich
V.
Der Erbgrind.
klein da die vorgeschriebene Milch-Kruste dasGesicht überziehet / so überziehet der tLrb-grind den Kopff' / vergehet auch nicht vonsich selber wie gedachte Milch-Kruste / sondern willmit Gewalt angegriffen seyn/weilen die Materi vielscharffer ist / und dcr Grind mchrentheilö sehr dru»cken / doch bekommen die saugende Kinder diesenGrind nicht/sondern die bey mehrere Jahren kom-men sind.
Hier mußvor allen Dingen/ gleichwie bey allenKranckheiten der Kinder die Ga»re dernmiiti-c corrisir« werden : u»d darzu die-net