Druckschrift 
Anderer Theil (1703) ... Schwangerer Weiber, Kinderbetterin und kleiner Kinder Zufälle und Kranckheiten betreffend : Sambt beygefügter Beschreibung, von denen bißher unbekanten warhafften contentis und Kräfften, deren von uhralten Zeiten her weit-berühmten warmen Bädern zu Wißbaden und Embs. Beneben einer kurtzrn Specification deren Kräfften und Gebrauch, einiger meiner eigenhändig elabrirten Arzneyen ...
Entstehung
Seite
177
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

derRlnb-Aetecrmnett. 177

geschchm/daßdasGeblüt, bey Abiedlgung derZ^ach-Geburt/mitGkwLllfo'.t t'ingrt.

Und dicscs pfkgct am aller crsien zu geschehen /wann die 5^ach - Geburt mit einiger Ge--walcabgelo>et wird/odeicinodtranderStück/davon zurück bleibet / oder eine mok. oder sonstencingesiockteö odergeronnenesBlur^zuruck blieben/bey welchen Dingen eine Gebührende freylich nach«gebühren / undsolchetorceanlegenmuß/ daßdasBlut nothwendighefftiger circullien / und durchdie ohne dem offene Adern m»t Gewalt durcharbei-ten muß.

Unddic/erFllskandtstder gefährlichste /vnterallen andern FufaUen/welchedenKind-Bettcrinnen begegnen können/als wodurch manchein wenig Stunden zum Grab befördert wird.

Man hat dannenhero / umb diesem gefährlichenZufall zu begegnen / wohl zu beobachten/wo«herer rühre; -Ober von einermol» » von einemzurückbliebenen Stück der Nach-Eeburt/oder voneinem geronnenenBlut herrühre.

In solchen Fällen/ mäste eine Hebamme oder deroxcinor sein bestes thun / solche Dinge herauß zu«bringen/oder sienach Möglichkeit außzutreiben.

Ware aber dergleichen nichts in der Mutter be,findlich/ und das Verblutmwolte dannoch nichtnachlassen/mäste maneinersolchenFrauen/ wannsie noch bey guten Rräffren wäre eine Aderöffnen/auffdem Arm: Worbey man währen-dkmAderlassen/dieAderzuhasten kan/dann widcr loßlassen / so verlieret diePatientin so viel KrWe nichtauffeinmahl.

Die Patientin muß auch fein gerade lie-gen / damit das Blut nicht so hartvon unten auff

cir-