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Anderer Theil (1703) ... Schwangerer Weiber, Kinderbetterin und kleiner Kinder Zufälle und Kranckheiten betreffend : Sambt beygefügter Beschreibung, von denen bißher unbekanten warhafften contentis und Kräfften, deren von uhralten Zeiten her weit-berühmten warmen Bädern zu Wißbaden und Embs. Beneben einer kurtzrn Specification deren Kräfften und Gebrauch, einiger meiner eigenhändig elabrirten Arzneyen ...
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»74 Vsn V fchaf^cttheit:

Die/e Probe läst sich auch auff einem

Glaß/oder Losstl/oder auch mit einem Fa-

denan/tellen / uxdelkcnnel man die canüttcntzdaran/wann die Milch i>! auffgclwpfft zu langsamoder zu geschwind ablauffr / welches beydes nichtgut ist ; Odersoman den Faden hinein duuckt )vnd die Milch zu fest anhengt/ oder wie Wasser ab-lauft/?c.

Die Farbe der Milch betreffend / soll sie schönweiß/und von Geschmack Zucker-süß seyn.

XViewohlen / so viel die Farbe betrifft/dieMiuteer-LNilch manchmal nicke so garschön weiß/sondern aufstwas gelbeziehec/lfr sie doch nicht desto schlimmer. Es seydann baß sie gar zu gelb lepe /oder auffschwartz/grünoder roth ziele/ist sie nicht acsund/und zttqct/ daß sievon keinen gesunden x^rribuz umririiz herkommenmüsse.

Was den Geruch der Milch anlanget/ist sie amaller besten/wan sie gar keinen hat / wofcrnsie aber säuerlich/oder sontim übel rüchct, istes eineAnzeige/daß sie in keiner gesunden Brust müssege«macht worden seyn.

Und wann die Milch salyiche / säuerlich o-»der bitter schmecket / empfinden esdie Kinderam allermeisten/in dem sie davon unMund/Grimmen im L.eib/ Durchbruch / unreinei^aut im Gesicht, Mit clner Äruste gleich-sam überzogen / oder wohl gar Stäupenbekommen.

Man hat dannenhew sich bey der Wahl einerrechtschaffenen gesunden Säugamme / wohl fürzu«sehen / daß man em? solche bekomme welche obsie schon nicht alle jetzt beschriebene rc^ikra hat /

den-