derRind-Betterm. 15;
I.
Was zu thun seye / nachdem die Frauihr Kind zur Welt gebohren.
bald diese hatte Arbeit gethan/ unddieFrau'^auffdemMarter-Stuhl niederkommen/tragtman sie in das wanne Bett/welches mitalten weichen und warmen Leylachen / oder Bett-Tüchern so muß versehen seyn / daß das Bett vonder ordentlichen Reinigung nicht möge verdorbenwerden.
Ware sie aber auff ihrem orclinsrien Bett nie-derkommen / muß man die mir Blut undanderel,Feuchtigkeiten verunreinigte nasse Tücher hinwegthun / und andere trockne und warme unterlegen/auch über das sobald ein vielfältig zufänmle«»gelegtes warmes Tuch über die Geburt ie--gen / umballe^alteabzuhalten / damit dieordentliche gehörige Reinigung mcht möge gehin-dert werden.
Man legt die Kind--Betterin in ihrBett so wie sie
gewohnt ist zu liegen/ daß sie wohl reh>iriren möge/undder Nachfluß nicht gehindert werde/ja man lastsiesolchergestalten liegen / wie sie am besten ruhet/doch mehr anffdem Rüchen / als auffcli.n 0--der andern Seiren.
Den Leib bindet man ihr mit emer brei-ten finden / den ersten Tag nicht hart / sondernwie sie ee am bcfien ieydett mag/ da man dannvon Tag zu Tag etwas harter bind / damit derBauch wiedmimb glatt und nicht so leicht mutze-lichlwcrde.
K z Und