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Anderer Theil (1703) ... Schwangerer Weiber, Kinderbetterin und kleiner Kinder Zufälle und Kranckheiten betreffend : Sambt beygefügter Beschreibung, von denen bißher unbekanten warhafften contentis und Kräfften, deren von uhralten Zeiten her weit-berühmten warmen Bädern zu Wißbaden und Embs. Beneben einer kurtzrn Specification deren Kräfften und Gebrauch, einiger meiner eigenhändig elabrirten Arzneyen ...
Entstehung
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153
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derRind-Betterm. 15;

I.

Was zu thun seye / nachdem die Frauihr Kind zur Welt gebohren.

bald diese hatte Arbeit gethan/ unddieFrau'^auffdemMarter-Stuhl niederkommen/tragtman sie in das wanne Bett/welches mitalten weichen und warmen Leylachen / oder Bett-Tüchern so muß versehen seyn / daß das Bett vonder ordentlichen Reinigung nicht möge verdorbenwerden.

Ware sie aber auff ihrem orclinsrien Bett nie-derkommen / muß man die mir Blut undanderel,Feuchtigkeiten verunreinigte nasse Tücher hinwegthun / und andere trockne und warme unterlegen/auch über das sobald ein vielfältig zufänmle«»gelegtes warmes Tuch über die Geburt ie--gen / umballe^alteabzuhalten / damit dieordentliche gehörige Reinigung mcht möge gehin-dert werden.

Man legt die Kind--Betterin in ihrBett so wie sie

gewohnt ist zu liegen/ daß sie wohl reh>iriren möge/undder Nachfluß nicht gehindert werde/ja man lastsiesolchergestalten liegen / wie sie am besten ruhet/doch mehr anffdem Rüchen / als auffcli.n 0--der andern Seiren.

Den Leib bindet man ihr mit emer brei-ten finden / den ersten Tag nicht hart / sondernwie sie ee am bcfien ieydett mag/ da man dannvon Tag zu Tag etwas harter bind / damit derBauch wiedmimb glatt und nicht so leicht mutze-lichlwcrde.

K z Und