Geburten. 749
Doch pflegen sich niemahlen beydeKin-der an den Schlotjen zu erzeigen/ sondern nureines /unddttses / es sey gleich lebendig oder tod/starck oder schwach/ kommt allezeit am ersten / unddie/es muß man auch jederzeit am ersten su,chett hervorzuztehei» / es sepe gleich natürlichFmirr .und mit dem Haupt voran/ooer unnatürlich/undkommemitdenFässcnvor/damanihm/ wiees tomme fovthelffen muß / und entweder mitdem Kopffoder Füssen hervorziehen / mitmch,ten aber warten / biß es die Natur seibste»<forttreibet / weile» bey langem verweilen dieMutter und Kind abgemattet werden / und zumVerderben eilen.
Käme aber das erste Kind natürlich M Welt /und das andere thäte sich auch natürlich anlegen/mitdem Köpffgenvor/könte man es allein der Natur ü,berlassen; LLs/eyedann / daß es sich zu langin der Geburt verweilen / und die tNutterdrüber abgemattet würde / sbdaßdietVe^henendlichaaßbleiben/undLeinTriebmehrfolgen wolte / da muß man nicht lang zusehen/sondern das Kind suchen bey denLuHenzu-sfuchen / und auffsolche weiß zur Geburebefördern ; Als welches desto leichter geschehe»kan/weilen das vorige Kind die Wege bereits erwei«tert hat.
Man muß auch bey solchem Fall nicht warten /bist die Wasser selbsten fortgehen/ sondern sieoh--ne alle -KFc«leat mit den Fingern brechen /wie bereits droben gedacht worden.
Wann aberbeyde Kinder so übel gestellet liegen/daß sie mit Handen undFässen vorliegen/ muß manzusehen/daß man Nicht zweyerleyFüsie ergreif-
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