Geburten. »4/
der am meisten unterwovffen /welchevorher miedem Vorsitll behaffr sind ; DadieHautderMutter-Scheide von einer Gewalt/oder schläpfert«gen Feuchtigkeit/ auß dem Canalabgestreifft/ vorden Leib herauf; getrieben wird.
Beysolchem Zustand / muß man eineFrauNicht viel Stehen und Gehen sondern auftaÄett liegen lasien / doch nicht sitzend / gleich wiesie sonfien bey einer natürlichen Geburt thun mü-ste/jondern mir demL.eib ganyeben liegend/dann muß die Hebamme oder Wehe-Mutter mitbeyden Handen zu beyden Seilen gefast stehen/da-mit sie bey jeden Kindes-VVehen entgegenarbeite / und die vorgetriebene tNutter«Scheide über sich zurück'treibe/ und zugleichmit den Fingern dem Kind Platz macht.
Doch soll die Hebamme fein sittsam verfahren /nicht mit Gewalt zum arbeiten anhalten/sondere»es demTrieb der!^qtur befehlen / auch obschon der Kopffzufassen stünde/diesen nicht mieGewalt hervorziehen / wie man sonsten beyglücklichen Geburten zu thun pfleget/ sondern war»ten biß das Kind von den ordentlichen Wehen selb-ften fortgetrieben wird.
«Ls/ey dann daß das Kind zu festen dtnSchlos,fen stände/und ersticken möchte; Muß man jemandzu Hölff nehmen / welche sich bemühen müße daSKöpffgen zu erqreiffen und hervor zu arbeiten/da un-terdessen die Hebamme sich bearbeitet/die hervorge«trieben? odervorgefallene Haut der Mutter Schei-de/ mit beyden Handen zurück gegen dem Kind zutreiben.
Dann wo diese Beyhülffmcht geschehen Me /köitte sich leicht zu tragen / daß / ob schon derKopffK » knv<