Geburten. iz^
VIII.
Za / wann auch der Kopff des Kind-leine bereits durch die Gebmtge-trungen/undaber mit denSchul-tern in den Schloffen steckenbliebe.
Geburt ob sie schon rarionc des Kindesi^Lager gantz natürlich zu seyn scheinet / hat siedennoch was unnatürliches hinter sich / wann dasKöpffgen zwar klein/aber die Schultern herge-ben/desto breiter sind.
Vder wann man nicht achtsam gnug ge-rvefendem Ropfjhen so gleich in den»die Schultern nachzuziehen.
Oder auch / wann das Kind bereits in der Mut-ter abgestorben/da wird das Köpffgen weich/und istnicht mehr hart / odersteiff/ gnug durchzuringen/und den Schultern den Weg zu bahnen.
Bep den ersten Fällen / da das Kind noch im Le-ben ist/muß der Oxcrsror des Kindes Köpffgen feinsittsam hln und hcrbcwcgen/und ziehen/daerdassel«bige mit der einen Hand unter dem Kinn mit der an«dern aber des Kindes hinder Haupt fasset.
Er soll aber darbey achtgeben / daßdemRmddie Nabel-Schnur nicht umb den ^abge-wickelt seye: Auch muß er so ziehen/daß er mchtetwa» dem Kind den Kopff gar abreise.
Umb diese cxrraÄion zu faciliriren / muß manversuchen ob man dem Kind einenloderzwepFin-
I 5 ger