?6 Von denen Zufallen
her weg zu nehmen / und zwar so vernchteeIna»» dtefe^e^/^» vermittelst einer Lancet-ten / womit man die ges chwollene Lippende» Scham/der ^.ange nach auffrlyt/ dainitdas ve> halte liescrum außschwitzen/ und allgemachaußlauffen könne ; Nachdem legt man ein wenigRosen-Salbe mit Bauschgen / oder zusammengelegten Tüchlein über. Und über diese alsdanneine gute warme Be^unI / von Wein undf!äv«^enden«^o»»<n/chen^:äutern gemacht:UmbdicParthicn zu siarcken/damitdie GeschwulstNicht auffs neue widc« komnie. Man muß aber dieWunden zuweilen tieff machen / und lang aiiffhal-ten/bißalles scrum nach uns nach außgeflossen.
Wann sich bey emer solchen Gesch wulli Hitz undEntzündung einflnden/ i>t eseine böse Anzeigung/daß solche Entzündung bereits innerlich sich in derMutter befinde / und solche Weiber / wann sie auchinnerlicheHitz darbeyhaben/sterben insgemein nachjhrerNiederkunfftin wenig ragen.
Sonsken Albe es Weiber / welche nachdemsieschwangevworden/ noch darzu/
Eine Mutter-Wassersucht
bekommen ; Aber solches Wasser ist ausser de-nen Hauten / womit das Kind umbgeben ist: Undtreibet den Leib so vickauff / daß man vermeinensolte es müste» etliche Kindervorhanden seyn ; DieKinder aber sind bey einer so beschaffenen Muttersehr schwach/weilen ihre Nahrung mehrentheils ü-bel älsxomrr ist/und in ein solches Wasser verwand?let wj>'d,
Zu Zeiten pfleget zu geschehen/ daß solches Was-ser wohl etliche Monsr vor der Nicdcrkullffthauf-
fis