in den leyren Monaten. 71
Die Adern an den Beinen
bey ettttFM gewaltig avs^vlauffen undgro/) ?!k werden / und werden genant/unsere Volfahren schreibend dem Blut zu / weilenes das Kind zu nehm, zu mel ftye / und nicht monat-lich/wie im levigen Stand abgeführet werdc/alleindas Fundament beruhet auff der / tinigermasse»verhinderien circulAnon des Vluts / dann weilender schwere dlcke Leib die grosse Aeste der vcnarumIliacammtrucktundprest/jo hat dasBlur/welchesdurch solche Adcrn von unten gegen oben zu / gegenBerqqeprest werden muß/seine freye xals^c nicht/sondern wirdlangsam durchgearbeitet/ unddakcrHausse es sich in den unteren Aoern an den BeintttdieAZaden hinab.
Je langer aber das Blut in diesen Adern verwei-len musste schlimmer ists/ dann es wird bey sol,chem langsamencirculirenodkrStillstand corrum-xirt,und gerinnet gletchsam/welches dannSchmer-tzen und Geschwulst verursachet.
iLs widerfahret aber denen IVeibern amallern»eisten / welchevorandernBlutretcbftndund viel Gehen/ Stehen und Arbeite»müssen.
Die vornehmste Cvr diese auffgelof^neAdern zuverhindern/ daßsie nicht grösser wer-den und gar auffspringen/bestehet vornemlich darin/daß man ihnen die Außdähnunq verwehre/sudemiLnd legt man dnnn geschlagen Bley ausssolche Adern/ und nmbwickelt fte mit star-ken drey oder vier Finger breiren Banden/von unten anfängend / bißgegen obenzu/damit das Vlut sich gerade durchpressen müsse /E 4 und