Mvtter-Gewachfen. 4;
die Last mit von jener zu dieser/oder von dieser zu jenerSntcn.Wunn also einer Frauen ihre mcnle« auß-bleiben/der L!eib dick wird / und sie doch umb die Zeitdasonsten einrechtesKind sich zu bewegen pfleget/keine Bewegung bekommt/ darff man nicht mehrzweiffttn daß eine molz vorhanden.
Zumdrieeen / und obschon die Brüstt zuneh-nnn/so bekommen sie doch keine Milch darinnen.
Vterdcens/ befinden sieb die jenige unglücklicheMeiberbey denmolizübel äichoni« und kranckoderbaufällig/ fühlen Stechenund^-chmertzen in denWeichen/im Rücken / auch in der Mutter / sehenbleich und übelauß/sindschwindclicht/haben kur-zen Athem/?c.da hergegen eine ordentlich schwange-re Frau/sich in allem btsserbefind und lebhaffterauß-siehet/auch so keine Last im Leib empfind.
Zum fnnsseen / wann endlich alle inclic^nichtzulänglich waren,die Gewißheit einer molT an Tagzulegen/muß es die ordentliche Zeit/ wann die neunMonat oder viertzig Wochen vorbey streichen / an-zeigen; Dann wann die ordentliche Zeit der Geburtvorbcygehet/ und sich über den eylstten / oder zwölf-ten Monatcxtenäircr, bedarssman nicht lang mehrzu rathen/ sondern es gibt sich alsdann von selbsten/daß was unnatürliches muß vorhanden seyn.
l nd ist alsdann ein solcher Zustand sehr gefähr-lich. Diejenige aber welche gleich in den «rstenMo-naten foi tgehen/ob ihrer schon viel beyjammen sind/haben so viel nicht zu sagen.
^as dieCur dieser/o beschwerlichen undgefährlichen Last betrifft. Läst sich in den er-sten drey oder vierMonaten/nichts thun/wki!eii dieNatur mehrentheils von sich ftlbsten/ein solches un-natmlichcs Wesen nicht gern einwurtzeln läst / in-
son-