Von der Mißgeburt. 25
nrcdt zu verwundern/ wannosi^ters aller-hand selyame Figuren und MWeburtkNxe«cn^ . und zur zeit gebohren werden,ZT ann sich die Mütter allerhand selyame,närrische und greMche Dinge öfters vor,stellen.
Das sicherste jst daß eine jede ChristlicheLNutter/sichundihreFruchttäIllchGotöbefehle/Christliche gute Gedancke führe/an nichtsschändliches oder ungewöhnliches noch seltzamesge«dcncke; sondern was den Augen ohne Sünde ge«fallen kan/ öffrersbetrachte/als da sind schöne Kin-der/oder andere schöne gemahlte Gesichter/ zc. Oderwann ihr von obngefthr was schieckhafftes begeg»net/siean sich und ihrKlNddencke/GOtrumbSee-gen bitte / imül'ngen aber sich an keinem OrtdesLeibes anareiffe. Dann diefes ist die meiste Nr?fach da^ die Mütter den Rinder Mähleranhengen / wann sie über was erschrecken/und sich in dem Augenblick hier oder dyreangreiffen/ehe sie an ihre frucht gedencken/so gibts Mahler/wann sie aber sorgfältig sind/ unddencken <0gleich an chre Frucht/so hüttn sie sich auchvorm anrühren.
Die Vielheit der Geburten
Etreffent/ woher es komme daß manche Frau^Oöftters ».oder4. und mehr Kinder auff ein«mahl zur Welt dringe / scheinet allein demMännlichen geistreichen Saamen zuzuschreiben zuseyn / wann selbiger so sxinmöß daß er nicht nurW?/ fondern 2-z. oder 4. Eycrgen befruchten/ leb-,B 5 hafft