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Die biblische Geschichte in Verbindung mit der biblischen Geographie und Chronologie : ein Lehr- und Lesebuch für Bibelfreunde ; zugleich ein Leitfaden für Lehrer beim Unterrichte in der biblischen Geschichte
Entstehung
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30Uebels, und nur ein Abfall von ihm und die UebertretungFünfter Zeitraum.seiner Gebote brachte über sie verdientermaßen allerlei Elend.Von der Wahl eines Königs bis zur Theilung des Reichs-Sie aber suchten den Grund dieser Drangsale nicht in sichvon Saul bis Rehabeam.selbst, sondern in der Art und Weise, wie sie regiert wurden.2910—3030 u. Ersch. d. Welt) = 120 Jahre.Ihre Regierungs=Verfassung schien ihnen daher mangelhaft1095—975 v. Chr. Geb.und, ein Beispiel an den um sie her wohnenden Heiden§. 19. Die Zeit der Könige über das vereinigte Reich.nehmend, verlangten sie in ihrer Verblendung einen sichtbaren§. 20. Geographische Bemerkungen.KönigGott ließ diese Aenderung geschehen; war ja auch schonvon Moses auf eine solche Königsherrschaft hingewiesen§. 19worden, V. Mos. 17, 14—20. Doch, so wie er hier zugleichI. Sam. 8 — I. Kön. 11. I. Chron. 11 — II. Chron. 9.durch Moses dem Volke die Pflichten eines solchen Königsvorhalten ließ, so behielt er sich auch ausdrücklich die Wahln. Ersch. vor CZeittafel. (Fortsetzung.)desselben und die Feststellung der königlichen Rechte vor,d. Welt. Geburt1095I. Sam. 9, 16. und Cap. 8, 9—18; so daß der durchSaul wird KönigDavids Geburt nach II. Sam. 5, 4.29201085unmittelbare göttliche Einwirkung erwählte und in der Aus-Saul stirbt; David wird König.2950übung seiner Macht stets von Gott abhängige König unterEroberung Jerusalems durch David10482957seiner steten Leitung und Führung stand, und die dem VolkeDavid stirbt; Salomo wird König1015am Berge Sinai gegebene theokratische Verfassung, ihrem1015Anfang des Tempelbaues2993Wesen nach, bestehen blieb, woraus denn weiter folgt, daß1005Vollendung desselben3000auch unter dieser veränderten Regierungsform der einmalSalomo stirbt; Trennung des Reichs.3030gefaßte Plan, das jüdische Volk zu einem wahren VolkeGottes zu erziehen, ausgeführt werden konnte.Nicht zu übersehen ist, daß kurze Zeit vor der EntstehungSamuel war der letzte Richter. Als er alt wurde, verdieses neuen Königthums von Samuel Schulen (Propheten-langte das jüdische Volk ein sichtbares Oberhaupt zum Kö-schulen) errichtet worden waren, in welchen sich unter seinernige. Bis dahin hatte der Herr selbst das königliche AmtLeitung Männer ausbildeten, die später von Gott mit denverwaltet. Das Volk stand unmittelbar unter seiner heiligenGeiste der Weissagung erfüllt, als Propheten belehrendAufsicht, Regierung und Führung. Als Grund seines Ver-warnend und strafend den Königen über das Volk Gotteslangens gibt das Volk an, daß auch die Völker neben ihmzur Seite standen, einestheils, um den Mißbrauch der könig-ihre eigenen Könige hätten, und glaubt jetzt um so eher dazulichen Gewalt zu verhüten, anderntheils, um dem Verfalleberechtigt zu sein, da Samuels Söhne sich nicht würdigdes Priesterthums und mit ihm der Unbekanntschaft mit demzeigten, die Nachfolger in dem Amte ihres Vaters zu werden.göttlichen Worte, wovon es schon I. Sam 3, 1 heißt, daßDazu kam noch, daß nach I. Sam. 12, 12 der Ammoniter-es damals theuer gewesen sei, entgegen zu wirken.König Nahas die Israeliten drängte. Es scheint also, daßdieselben vollkommen Recht gehabt hätten, einen König, wieSaul, der Sohn des Kis, aus dem Stamme Ben-die Völker um sie her, zu verlangen.jamin, war der erste König. Er wurde vom Volke durchSehen wir jedoch einmal zu, wie Gott selbst diesesdas Loos gewählt und von Samuel gesalbt. Anfangseigenwillige Benehmen des Volkes aufnimmt! Er spricht zuregierte er löblich, erfocht viele Siege und bezwang die feind-Samuel: Gehorche der Stimme des Volkes in Allem, daslichen Völker. Bald aber ward er dem Herrn ungehorsam,sie zu dir gesagt haben, denn sie haben nicht dich, sondernund da er in seinem Ungehorsam verharrte, denselben sogarmich verworfen, daß ich nicht soll König über siezu beschönigen suchte, I. Sam. 15, 11—15, anstatt sich vorsein. Sie thun dir, wie sie immer gethan haben von demdem Könige aller Könige zu demüthigen, verwarf ihn dieser,Tage an, da ich sie aus Aegypten geführt habe, bis auCap. 16, 1, und erwählte zu seinem Gesalbten den Daviddiesen Tag, und haben mich verlassen und andernIsai's, eines Bethlehemiten aus dem Stamme Juda, jüngstenGöttern gedient, I. Sam. 8, 7. 8. In diesen göttlichenSohn, I. Sam. 16, 11. David, ein Mann nach dem HerzenWorten wird das Begehren des Volks getadelt und für einGottes, I. Sam. 13, 14, wurde von Samuel gesalbt, woraufZeichen der Verachtung und Verwerfung der hohen Gnade,der Geist des Herrn über ihn kam, Cap, 16, 13. Mit SaulJehovah selbst zum Könige zu haben, erklärt. Allerdingsdagegen ging eine große Veränderung vor: der Geist deswaren die Israeliten seit ihrem Eintritt in's Land CanaanHerrn wich von ihm und ein böser Geist machte ihn sehroftmals von den dort wohnenden Völkern hart gedrücktunruhig, Cap. 16, 14. Eine tiefe Schwermuth überfiel ihn, dieworden, allein war dies nicht ihre eigene Schuld? So langeDavids Saitenspiel vergebens zu verscheuchen bemüht war;sie den Herrn suchten und ihm dienten, geschah ihnen nichts Furcht, Argwohn, Neid und Haß folterten ihn und er ließ