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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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Seite
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^IZZ Flecken in der Wäsche.

reibt und bringt dann das Fleckwasser, wie oben be-merkt, in Anwendung. Statt des Fleckwassers wird auchhäufig Benzin gebraucht, aber ich habe es nicht sogut und sicher gefunden.

Auch mit Kartoffelmehl lassen sich Fettfleckenausmachen. Ist der Flecken in Seide, so taucht manWatte in das Mehl und reibt damit den Flecken aus;bei Wolle streut man es auf den Flecken und läßt esetwas liegen, ehe man ihn ausreibt.

Weiße Flecken auf Tischen. Man be-streiche den Flecken mit Oel, gieße von der, in jeder-Apotheke erhältlichen klixtur» bülsmmcz oliosa, einigeTropfen auf ein weiches Läppchen und reibe darüber,worauf derselbe sofort verschwindet.

Obstflecken. Sind die Zeuge weiß, so feuchteman die Flecken an und halte sie über einen angezün-deten Schwefelspan, wodurch sie gleich verschwinden.Bei farbigen Zeugen, welche dadurch die Farbe verlierenWürden, stecke man die befleckte Stelle in süße Milch;es hilft bisweilen.

Itecken in de^ Wäsche.

R o t w e i n f l e ck e n. Ist man unter sich, soschiebe man auf frischer That einen Teller unter denFlecken und gieße kaltes Wasser darauf, wasche ihn nach-her aus und hänge das Tischtuch zum Trocknen auf;sonst muß mau auf der Bleiche Citronensaft darüberträufeln, wo sie dann, besonders bei Sonnenschein,uuch bald verschwinden.

Hat man Wein- und Obstflecken nicht gleich ausge-macht, so reibe man sie vor dem Einlegen zur Wäsche mii.Butter ein und überstreiche sie dann dünn mit grüner Seife.

Tintenflecken. Wie Obstflecken.

Rostslecken. Man breite die befleckten Stellenauf einem Teller aus, am besten auf einem Zinnteller,