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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
Entstehung
Seite
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Tie Salicylsäure.

Citronen und Apfelsinen. Man lasse fei-nen Sand an der Wärme durch und durch trockenwerden und wenn er gänzlich erkaltet ist, fo schütte mandavon in ein passendes Gefäß, wickele jede Frucht inPapier, lege sie neben einander, daß keine die andereberühre und gebe 5 Centimer hoch Sand darüber. Sokann man mehrere Lagen machen, doch muß die letzteLage Sand dicker als die andern, etwa 10 Centimeterdick sein und man stellt das Gefäß nun an einen küh-len, trockenen Ort, wo die Früchte sich mehrere Mo-nate halten.

Hat man nur wenige Früchte, so kann man sie, indünnes, weiches Papier gewickelt, in einen neuen Besenvon Birkenreis stecken und diesen aufrecht hinstellen.

Angeschnittene Citronen lege man mitder Schnittseite ans eine Untertasse und gieße ein wenigWeinessig dann», so halten sie sich lange in gleicher Güte.

Spargeln sind natürlich ganz frisch am besten,will man sie aber doch bewahren, so muß man sie,wenigstens 30 Centimeter tief, in die Erde graben, janicht etwa in Wasser legen.

Aie Snticptsänve.

Weil dieselbe jetzt so vielfach, und von bedeu-tenden Autoritäten eifrig angeraten, zum Konservierenvon Lebensmitteln benützt wird, so will ich hier dochdaran erinnern, daß sie zu diesem Zwecke in Frankreichverboten ist.

Vor längerer Zeit schon hatte die ^cgclemis cle-(licine in Paris, einen Ausschuß zur Prüfung derWirkung von S a l i ci) l f ä u r e auf Lebens-mittel eingesetzt, 'welcher in der jüngsten Sitzungzunächst über zahlreiche Fälle berichtete, in denen dieAufbewahrung von Lebensmitteln durch Salicylfäuresich als der menschlichen Gesundheit gefährlich erwiesen