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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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Seite
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Weiße wollene Sachen zu waschen. 77

Faß. Sind alle so vorgenommen, so wird eine frische,fette und reichliche Lauge von weißer Seife kochenddarüber gegossen und jede Gardine an einer Seite desFasses, gerade so wie zum ersten Male behandelt undsie werden dann nichts zn wünschen übrig lassen; sie zubleichen ist überflüssig, sondern sie werden, nachdem siebehutsam gespült worden, durch dünnes, stark gebläutesStärkewasser (denn ein bläulicher Schein macht sich hübschund erhält die Gardinen länger frisch), gezogen, sanftausgedrückt (ja nicht ausgeschlagen) und über einer sehrreinen Leine getrocknet, wo man sie, um Nisse zu ver-hüten, nicht glatt ziehen darf, sondern etwas heben muß.

Zum Aufmachen der Gardinen ist, zumal fürW aschgardinen, der jetzt allgemein übliche Zug amzweckmäßigsten, weil man dadurch die Gardinen, ohnesie zu beschädigen, ganz zurückziehen und die Fenstergehörig öffnen kann; wollte man das jedoch nicht, sowerden an die Gardinen eben kleine Ringe genäht unddiese an eine dünne Eisenstange geschoben, welche untereiner kleinen Galerie oder einem Stoffüberhang einge-hängt wird; es ist dies auch für andere als Waschgar-dinen sehr praktisch.

Weiße WonteanX zu waschen.

Man behandelt sie in der Wäsche gerade wie dieGardinen, nur werden sie nicht gestärkt und man ver-mischt das letzte Spülwasser mit etwas Bläue. BeimBügeln achte man darauf, daß die Webekanten derBreite und nicht der Länge nach gebügelt werden, denndas geringste Ausweiten der Webekanten verhindert dasgerade Aufziehen der Nouleaux.

Weiße wollene Sachen zu waschen.

Man wasche solche, als Strümpfe, Jacken, Unter-röcke u. dgl., nicht kalt oder lauwarm, wie sonst wohl