Tie Waschküche.
mit 250 Gr. fein geschnittener Seife eine Stunde ge-kocht, dann herausgenommen, ausgespült, in das Brüh-saß geschüttet und mit kochend heißem Wasser bis zumAeberftehen begossen, worin sie etwa 12 Stunden bleibtAnd man sie nun auswringt, bläut und trocknet.
Eine in Frankreich sehr gebräuchliche und von dem«ltberühmten ^ouinul clk8 Demoiselles mitgeteilteMethode ist folgende: Man bringe 50 Liter Wasser mit1 Kilo zu kleinen Stückchen geschnittener Seife auf'sJeuer und fchütte es, wein? es zu kochen beginnt, in dasWaschfaß, füge 15 Gr. Terpentin und 30 Gr. Salmiakhinzu und fchlage das Ganze 4 Minuten lang mit einemkleinen Besen; thue so viel Wäsche hinein, als das Faßausnehmen kann und lasse 4 Stunden weichen, wonachman uuu ohne weiteres zu waschen ansängt und beson-ders bedacht ist, etwaige Flecken auszuwaschen; spüleHann in reinein Wasser gut aus, hänge zum Trocknen<mf (nicht bleichen), wodurch sowohl grobe wie feineWäsche schneeweiß wird; doch soll bei längerer Behand-lung auf diese Art die Wäsche endlich eineil gelblichenSchein bekommen; ich lasse daher nur die Küchenwäscheund die Dienstboten-Bettwäsche so reinigen und bedienemich im übrigen feit Jahren einer Wiegemaschine vonZink und. einer Wringmaschine zur größten Zufriedenheit.
Beim Waschen mit dieser Maschine verfährt manwie folgt: Die schmutzigen Stellen werden mit etwasSchmierseife stark eingerieben und dann wird jedesStück zusammen gerollt, iu ein Faß gelegt und dasGanze in lauwarmem Wasser bis zum nächsten Morgeneingeweicht. Am Waschtage müssen zwei Kessel odergroße Töpfe zur Hand sein, einer zum Heißmachen desWassers, der andere zum Heißmachen der Lauge undmau bringt beide mit Wasser zum Feuer. Unterdessenwird das Zeug, ohne es auszuwaschen, ausgedrückt undiu die Maschine gelegt, welches sehr sorgfältig geschehenmnß, da nichts aufeinander geworfen werden darf, manlege vielmehr jedes Stück doppelt und glatt hinein. In