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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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24 Reinigen nnd Ordnen der Zimmer.

kehrt dann zuerst gründlich nnd mischt hierauf mit einemreine», in klarem Wasser stark ausgerungeiicn Aufneh-mer (Scheuertuch) derb auf, so daß der Fußboden nichtnaß wird.

Beim Kehren wird der Borstenbesen sehr langsamin die Höhe gehoben nnd jeder Borstenstrich auf dernämlichen Stelle zweimal hintereinander gemacht,denn hebt man den Vefen schnell auf, fo entsteht Staubund kehrt mau uur einmal über dieselbe Stelle, so wirdsie nicht rein. Vor dem Kehren werden die Leiste«?,welche rings nm das Zimmer gehen, mit einem feuchtenTuche abgewischt uud mau halte darauf, daß die Eckenberücksichtigt und unter den feststehenden Möbeln derStaub entfernt werde.

Nicht angestrichene Fußböden werden täglichsauber gekehrt uud wöchentlich einmal geschrubbt (gescheu-ert), wobei man nicht das ganze Zimmer auf einmal inArbeit nimmt, sondern immer nur einige Dielen nnd diesenicht etwa, wie dies viele Dienstmädchen gern thun,mit Wasser überschüttet, sondern durch das, in Wassergetauchte und um den Schrubber gelegte Schrubbtuchbenetzt. Besonders schön wird der Boden, wenn manetwas Seife und Sand verwendet, welches bei sehrschmutzigem Boden ohnehin notwendig ist und mau ver-fährt dabei, wie folgt: Nachdem die Dielen der Längenach geschrubbt und mit reinem Wasser aus eiuein zweitenEimer ausgenommen sind, so werden sie nochmals mitwarmem Wasser, in welchem etwas weiße Seife (30 Gr.für ein großes Zimmer), aufgelöst worden, erst derQuere und dann der Länge nach, tüchtig geschrubbt, in-dem weißer Sand übergestreut wird. Das Änfnehmengeschieht mit einem reinen Schrubbtuch, welches im Eimerfo oft ausgewaschen und das Wasser gewechselt wird,bis dasselbe ziemlich klar bleibt. Nach dem Schrubbeuwerdeu die, vorher schon gereinigten Fußleisten miteinem ansgewaschenen Schwamm nochmals überwischt,da sie meistens etwas angespritzt sein werden.