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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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16 Das Wohnzimmer.

von Tannenholz und stand zwischen den zwei Fensterndes Zimmers, mit dem Nucken an der Wand; die dreifrei stehenden Seiten waren mit einem Vorhang ausseinem, weißen Shirting umgeben und auf der Plattelag ein feines, weißes, mit einer schönen breiten ge-häkelten Spitze verziertes Piquedeckchen alles schonda gewesen neu aber war mir der Toilettespiegel,viereckig und mit kleinen, gestickten Mullvorhängchen ge-schmückt, welche oben in der Mitte des Spiegels miteiner Bandrosette befestigt und an den Seiten mit lan-gen Bandschleisen fest gehalten wurden, überaus niedlich.Dem Toilettentische gegenüber befand sich ein großer,auch sehr praktischer Schrank für Kleider und Wäsche,mit drei Thüren, deren mittlere ein großer, von obenbis zu den Füßen reichender Ankleidespiegel war.

Ans Wokarzinnnei,'.

Nicht selten wird be» Einrichtung des Haushaltesder beste und freundlichste Raum zum Gesellschafts-zimmer (Salon) bestimmt und man begnügt sich sürWohn- und Schlafzimmer mit engen, der Sonne ent-legeneil oder gar feuchten Zimmern, ohne die traurigenFolgen und den Übeln Einfluß auf körperliche lind gei-stige Gesundheit zu bedenken, welche besonders in letz-terem Falle daraus hervorgehen können. Ein hübscherSalon ist gewiß angenehm, doch kommt es dabei we-iliger auf eine gesunde und freundliche Lage an, die beiheiterm Gespräch und guter Bewirtung leicht vergessenwird, das Wohnzimmer aber, in welchem die Fainilieden größten Teil des Tages verlebt, erfordert nächstdem Schlaf- und Kinderzimmer und dem Arbeitszimmerdes Hausherrn, die erste Berücksichtigung.

Die Ausstattung des Wohnzimmers nehme mandauerhaft, einfach, geschmackvoll und besonders alles.zusammen passend, wenn nicht etwa alte Möbel