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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
Entstehung
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Einleitung.

SHv^eim unsere Eltermütter sehen könnten, daß mandie Haushaltung jetzt aus Büchern lerneil soll,sie würden ihren Augen nicht trauen, und auch mir,die ich im elterlichen Hause, obwohl Köchin und Haus-hälterin vorhanden waren, in Küche und Haushalt vonder Pike auf dienen mußte,damit ich einst ineine Leutemit Verstand regieren könne und nicht meine Mägdeklüger wären als ich," auch mir, sage ich, kommt dieheutige Erziehung so vieler jungen Mädchen sehr ver-kehrt vor, die da alles lernen, nur uicht haushalten undkochen und doch meistens Frauen werden wollen undHausfrauen sein sollten, und wenn dann solche armePensionsdämchen später einmal thätig eingreifen wollen,so erlebt man oft wunderbare Dinge und die Witzblätterwimmeln von Anekdoten darüber: die eine verlangtSeife, um den Salat zu waschen, die andere will denHasen rupfen, eine dritte (selbst erlebt), welche saure Milchsehr liebte, aber nicht immer zu erhalten wußte, wareben so erstaunt als erfreut, zu vernehmen, daß wenn manfrische Milch eine gewisse Zeitlang hinstelle, selbige sichdann in saure Milch verwandle:Ach, geht das?"sagte sie ganz vergnügt. Ueber das Examen in einerhöhern Töchterschule, berichtet ein Berliner Witzblatt:Tochter:Papa, sieh' mein Zeugnis! Nationalöko-nomie, sehr gut; Astronomie, gut; Aquarellmalerei undMusik, befriedigend." Papa:Schön, recht schön,und wenn nun dein Zukünftiger den Haushalt versteht,kochen, uähen und flicken kann, so wird das einmal einerecht passende Ehe geben."

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