reicht und die Kasserolle jetzt zu Feuer bringt. Hat dasWasser dann einigemal aufgekocht, so setze man die Kasse-rolle ab, lasse die Fläschchen darin erkalten, pfropfe sievorsichtig zu und versiegle sie. Der Saft muß dicht anden Pfropfen gehen, damit keine Luft im Fläschchen bleibe,und man muß die Fläschchen klein nehmen, weil der Saftsich nicht mehr hält, sowie die Flasche geöffnet ist. BeimKochen muß man sich sehr in Acht nehmen, daß keinWasser in die Fläschchen komme.
Aimbrrrsast: Wie Erdbeersaft.
Johannisberrsaft: Wie Erdbeersaft.
Uirrfrüchtrsaft: Man nehme drei Teile Himbeeren,einen Teil recht reife Weichsel«, einen Teil rote Johannis-beeren und einen Teil Walderdbeeren und zerdrücke sie,reibe sie mit der Hand durch ein feines Sieb und stellediesen Saft in einem Porzellangefäß 24 Stunden langauf Eis, wonach er geronnen sein wird. Nun spanneman ein sehr reines, geruchfreics, in kaltem Wasser aus-gewaschenes und wieder gut ausgerungenes Tuch zwischenvier Stuhlbeinen aus, stelle ein Porzellangefäß darunterund lasse den Saft durchtropfen, wonach er in halbeFlaschen gefüllt, gut zugepfropft und mit Blase und Bind-faden noch gut zugebunden wird. Dann nehme man einbeliebiges Gesäß, thue auf den Boden desselben drei Quer-singer hoch Heu, stelle die Flaschen, nicht zu nahe zu-,sammen, hinein und fülle die Zwischenräume auch mitHeu gut aus; gieße vier Querfinger hoch Wasser hinein,stelle das Gefäß aufs Feuer und lasse das Wasser drei.