Ausgrkrriltr Johannisberrcii: Aian suche die schön-sten und dicksten Beeren von roten, nicht zu reifen Jo-hannisbeeren aus, nehme mit einer feinen, zugespitztenFeder (Rabenfeder oder ähnliche) die Kerne vorsichtigheraus, indem man an der Stielseite einsticht, und legedie ausgekernten Beeren nebeneinander auf Teller; läuterenun auf Kilo Beeren l s'2 Kilo Zucker, bis er Fädenzieht, gebe die Früchte hinein und lasse sie eben auf-kochen, ja nicht länger.
Dies ausgezeichnet feine und schöne Eingemachte,unter dem Namen Arossttloo cls Lar im Handel be-kannt und berühmt, erfordert zwar vielen Zucker, gibtaber auch, weil es nur so wenig gekocht wird, sehr vielaus und Kilo schon eine schöne Portion.
Uierfrüchtc: Man nehme Kirschen von kurzsichtigenSorten, rote Johannisbeeren, rote Himbeeren und Erd-beeren und für jedes halbe Kilo Frucht zwei Kilo Zucker,der zum Bruch gekocht wird, worauf man zuerst die (aus-gekernten) Kirschen hinein thut und sie drei Minuten langkochen läßt, dann die Johannisbeeren hinzufügt, die eben-falls drei Minuten kochen müssen, nun die Erdbeeren unddrei Minuten kochen, zuletzt die Himbeeren, und wennauch diese drei Minuten gekocht haben, so ist es fertig undwird eingefüllt.
Diese Konfitüre gilt in dem durch seine Konfitürenberühmten Frankreich als die feinste und ist zwar etwas