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Der Kaffee- und Theetisch : nebst Rezepten und Servierkarten
Entstehung
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davon und forme sie mit den Handen zu langen, daumen-dicken Rollen, drücke sie von oben etwas platt, kerbe siemit einem Messer alle fingerlang ein und backe sie aufeinem Backblech, wonach man sie, solange sie noch ganzheiß sind, an den eingekerbten Stellen durchbricht und aneinem trockenen Orte bewahrt, wo sie sich wochenlanghalten.

Wiener Kipfel: Man verarbeite Kilo gesiebtenZucker, 375 Gramm feines Mehl, einen Theelöffel Zimt, achtgestoßene Gewürznelken, die abgeriebene Schale einer hal-ben Zitrone und 180 Gramm frische, in kleine Stückchengeschnittene Butter mit zwei ganzen Eiern und drei Ei-dottern zu einem Teige, nehme ihn dann auf das Back-brett, knete ihn glatt und rolle ihn mefferrückendick aus;schneide ihn zu dreieckigen Stückchen, belege sie mit etwasEingemachtem, besonders Kirschen, und biege die Eckendarüber zusammen, daß sie sich fast berühren (wie einDreispitzhut), thue die Kipfel auf ein mit Mehl bestreutesBackblech und backe sie gelb.

Kauühiittni-Ktichlrin: Man knete '/- Kilo Mehl,Kilo Zucker, '/4 Kilo Butter und etwas gestoßenenZimt und Gewürznelken gut untereinander und füge, wennder Teig etwa nicht zusammenhalten wollte, noch einenEßlöffel Wasser hinzu, rolle ihn aus, steche mit einemWeinglas kleine Kuchen daraus und backe sie schön gelb.Jüdisches Festgebäck, sehr gut und kräftig und hältsich ein ganzes Jahr.