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Der Kaffee- und Theetisch : nebst Rezepten und Servierkarten
Entstehung
Seite
114
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mit einem Liter süßem Rahm, dem man 180 GrammZucker beigemischt hat, nach und nach angerührt und eben-falls in Gläsern serviert.

Diskuittartc: Man muß bei dieser Torte ganz be-sonders darauf sehen, daß man feinen, weißen, trockenen,echten Zucker, das feinste, trockene und gesiebte Mehl undsehr frische Eier habe und auch einen guten Backofen, derdie Hitze gleich und lang hält.

Dann rühre man in 280 Gramm sehr fein gestoßenenund gesiebten Zucker, nach und nach acht Eidotter undwenn sie darin sind, die Masse noch eine halbe Stundelang; gebe hierauf den festen Schnee von acht Eiweißdarunter und danach 175 Gramm Mehl leicht, vorsichtigund genau hinein, daß es ein dickflüssiger, feinblasiger,glänzender Teig sei; bestreiche nun die Form leicht mitzerlassener Schmelzbutter, stürze sie uni, daß das über-flüssige Fett abfließe, bestäube sie stark mit sehr fein ge-siebtem Zucker und stürze sie wieder um, daß der über-flüssige Zucker abfalle; wiederhole nach einigen Minutendas Bestäuben mit dem Zucker und fülle die Masse, sowiesie fertig gerührt ist, langsam ein, stelle sie auf ein halb-fingerdick mit Asche überstreutes Blech, setze sie in einenabgekühlten Ofen und backe sie eine Stunde. Wenn siegar ist, so muß sie sich auf der Oberfläche trocken undfest anfühlen und man nimmt sie dann heraus, thut siebehutsam auf ein Sieb, daß die Wärme auch von unteneinen Abfluß habe, und lasse sie zuerst an einem warmen,hernach an einem kühlen Orte stehen, der aber sehr trockensein muß, weil die schöne Kruste sonst feucht und weich