Uebergang.
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Physiologie des Geschmackes.
Zweiter Tbeil.
TJebergan
Wenn man mich bis jetzt mit jener Aufmerksamkeit ge-lesen hat, welche ich stets erwecken und unterhalten wollte,bo wird man bemerkt haben, dass ich ein doppeltes Zielniemals aus den Augen verloren habe: das eine bestanddarin, die theoretischen Grundlagen der Gastronomie festzu-stellen, damit sie unter den Wissenschaften denjenigen Rangeinnehmen könne, welcher ihr ohne Widerrede gebührt; daszweite bestand in der genauen Definition des Begriffes derFeinschmeckerei und in der scharfen Trennung dieser ge-sellschaftlichen Eigenschaft von der Fresserei und der Un-mässigkeit, womit man sie höchst unrichtiger Weise ver-wechselt hat.
Diese Verwechslung ist von unduldsamen Moralpredigerneingeführt worden, die, durch übermässigen Eifer betrogen,da Ausschreitungen finden wollten, wo nur wohlverstandenerGenuss stattfand, denn man soll die Schätze der Schöpfungnicht mit Füssen treten. Dann wurde der Irrthum durchungastliche Grammatiker fortgesetzt, die wie Blinde definir-ten und in verba magistri schworen.