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Physiologie des Geschmacks oder Physiologische Anleitung zum Studium der Tafelgenüsse
Entstehung
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Beauvillers.

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mit Knoblauch *); Very den Entrees mit Trüffeln; Robertden im Voraus bestellten Festmahlen; Baieine der Mühe,welche er sich gab, vortreffliche Fische zu haben und Hen-neveu den geheimnissvollen Kämmerchen seines viertenStocks. Aber von all diesen Helden der Gastronomie hatkeiner mehr Recht auf eine kurze Lebensbeschreibung alsBeauvillers, dessen Tod die Zeitungen von 1820 ankün-digten.

Beauvillers.

145. Beauvillers, der sich um 1782 etablirt hatte, warwährend mehr als 15 Jahren der berühmteste Speisewirthin Paris.

Er hatte zuerst einen eleganten Salon, wohlgekleideteKellner, einen ausgezeichneten Keller und eine vortrefflicheKüche, und als einige von denen, die wir genannt haben,ihm gleich zu kommen suchten, wetteiferte er ohne Nach-theil, weil er nur einige Schritte zu machen hatte, um denFortschritten der Wissenschaft nachzukommen.

Man sah während der beiden Besetzungen von Paris inden Jahren 1814 und 1815 vor seinem Hotel beständigWagen aller Nationen; er kannte alle fremden Befehlsha-ber, und sprach zuletzt alle ihre Sprachen, so weit es fürsein Gewerbe nöthig war.

Gegen sein Lebensende veröffentlichte Beauvillers einWerk in zwei Bänden unter dem Titel „die Kochkunst".

Dieses Werk, die Frucht einer langen Erfahrung, trägtden Stempel einer erleuchteten Praxis, und geniesst nochjetzt die Achtung, die man ihm beim Erscheinen zollte. Bisdahin war die Kunst noch nicht mit so viel Genauigkeitund Methode behandelt worden. Das Buch hat mehreAuflagen erlebt und das Erscheinen vieler anderen, die ihm

*) In der Provence „la branlade" genannt. Von den hier ge-nannten ist das saugende Kalb zum Range einer Garküche herab-gesunken und nur die Restaurationen der Gebrüder Very u. FreresProvencaux noch unter dieser Firma vorbanden. C. V.