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Physiologie des Geschmacks oder Physiologische Anleitung zum Studium der Tafelgenüsse
Entstehung
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Schluss.

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Nach diesen Angaben, deren Richtigkeit Jeder ermessenmag, glaube ich den Gebrauch von China allen denen rathenzu sollen, die sich einer unbequem gewordenen Korpulenzentschlagen wollen. Dummodo annuerint in omni medica-tionis genere doctissimi Facultatis professores (vorausgesetzt,dass bei jedweder Heilart die Herren Professoren der gelehrtenFacultät ihre Zustimmung geben); denke ich also, dass nacheinem Monat zweckmässiger Diät, der oder die, welche sichentfetten will, während eines Monates je über den andernTag um sieben Uhr Morgens wenigstens zwei Stunden vordem Frühstücken ein Glas guten weissen Weines trinkensoll, in dem man einen Kaffeelöffel voll gepulverter rotherChinarinde aufgelöst hat; — man wird gute Wirkung davonverspüren.

Dies sind die Mittel, welche ich vorschlage, um eineebenso ärgerliche als gefährliche Unbequemlichkeit zu be-kämpfen. Ich habe sie der menschlichen Schwäche und demZustande der Gesellschaft, in welcher wir leben, angepasst.

In dieser letzteren Hinsicht habe ich den Erfahrungssatzbefolgt, der nachweist, dass eine Diät um so weniger wirk-sam ist, je strenger sie vorgeschrieben wird und zwar auadem einzigen Grunde, weil man sie wenig oder gar nichtbefolgt.

Grosse Anstrengungen werden selten gemacht; — willman seine Rathschläge befolgt sehen, so muss man denMenschen nur vorschlagen, was ihnen leicht fällt oder selbst,wenn möglich, was ihnen angenehm ist.