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Physiologie des Geschmacks oder Physiologische Anleitung zum Studium der Tafelgenüsse
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Chinarinde.

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er muss also so gemacht werden, dass er in dem Maassozusammengezogen werden kann, als die Korpulenz ab-nimmt.

Man braucht ihn nicht das ganze Leben hindurch zutragen; man kann ihn ohne Schaden ablegen, wenn man aufdem gewünschten Punkte angelangt und während mehre-rer Wochen darauf stehen geblieben ist. Freilich muss manstets eine angemessene Diät befolgen. Ich trage schon seitsechs Jahren keinen Gürtel mehr.

Von der Chinarinde.

112. Es gibt eine Substanz, die mir sehr fettbekämpfendscheint. Mehrere Beobachtungen lassen es mich glauben,doch gestatte ich noch Zweifel und bitte die Doctoren, Ver-suche anzustellen.

Diese Substanz muss die Chinarinde sein.

Zehn oder zwölf mir bekannte Personen haben lange anWechselfiebein gelitten, einige haben sich mit Hausmitteln,Pulvern u. s. w., andere mit China geheilt, die nie wirkungs-los bleibt.

Alle Personen der ersten Kategorie, die früher dickwaren, erreichten wieder ihre frühere Korpulenz; — dievon der zweiten Kategorie haben ihr üebermaass für immereingebüsst, woraus ich schliesse, dass die China diese Wirkunggehabt haben muss, denn beide Kategorien sind nur durchdie Art der Heilung verschieden.

Die rationelle Theorie widersetzt sich dieser Folgerungnicht, denn einerseits kann die China, die alle Lebenskräftesteigert, dem Kreislaufe eine Thätigkeit geben, welche dieGase zerstreut, die zu Fett werden sollen und anderntheilsenthält die China eine gewisse Menge von Gerbestoff, welcherdie Kapseln, die sich gewöhnlich mit Fett füllen sollen,schliessen kann. Wahrscheinlicherweise vereinigen sich auchbeide Wirkungen und verstärken sich gegenseitig.