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Fettleibigkeit.
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wäre, nach und nach an Umfang zunehmen und allmäligihre ursprüngliche Gestalt und Harmonie verlieren.
Es gibt eine Art Fettleibigkeit, die sich auf den Un-terleib beschränkt. Ich habe sie niemals bei Frauen gese-hen ; da diese eine weichere Faser haben, verschont die Fett-leibigkeit , wenn sie einmal anfängt, keinen Theil desKörpers. Ich nenne diese Art Gastrophorie und Gastro-phoren (Bauchträger) diejenigen, welche daran leiden. Ichgehöre selbst zu dieser Zahl, aber obgleich Träger einesziemlich vorstehenden Bauches, habe ich doch immer nochmagere Fussknöchel und eine Sehne an der Ferse wie einarabischer Renner.
Nichtsdestoweniger habe ich immer meinen Bauch wieeinen gefährlichen Feind behandelt, ich habe ihn besiegtund auf eine majestätische Rundung*'beschränkt, aber ichniusste kämpfen, um zu siegen und nur einem dreissigjäh-rigen Ringen verdanke ich den guten Erfolg meinesVersuches.
Ich beginne mit einem Auszug aus mehr als fünfhundertZwiegesprächen, die ich früher mit Tischnachbaren hatte,welche von Fettleibigkeit bedroht oder befallen waren.
Der Dicke: Mein Gott, welch herrliches Brot! Wonehmen Sie es her?
Ich: Bei Limet, Richelieustrasse. Er ist der Bäckerdes Herzogs von Orleans und des Prinzen von Conde. Ichnahm ihn, weil er mein Nachbar ist, und behielt ihn, weilich ihn für den besten Brotbäcker der Welt erkläre.
Der Dicke: Ich will mir das merken; ich esse sehrviel Brot und mit solchen Brötchen, wie diese, könnte ichalles Uebrige entbehren.
Ein anderer Dicker: Aber was treiben Sie denn?Sie essen die Fleischbrühe von Ihrer Suppe und lassen denherrlichen Carolina-Reis auf dem Teller.
Ich: Das ist eine besondere Diät, die ich mir vorge-schrieben habe.
Der Dicke: Schlechte Diät. Ich liebe den Reis, die