Herr Chirol.
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ohne sich im Mindesten um das zu bekümmern, was umihn vorging.
Sobald Spielpartien eingerichtet wurden, trug man ihmeine Karte an; er nahm stets an, und schleppte sich zumSpieltische; dort konnte man sich überzeugen, dass dieKrankheit, die seine meisten Fähigkeiten gelähmt hatte,auch nicht im Mindesten sein Spiel verschlechterte. Nochkurze Zeit vor seinem Tode bewies Hr. Chirol wie vollkom-men er als Spieler noch sei.
Ein Bankier, wenn ich nicht irre, Delais mit Namen, kamzum Besuche von Paris nach Belley. Er hatte Empfehlungs-schreiben, -war ein Fremder und noch obenein von Paris;Gründe genug um ihn in einer kleinen Stadt so angenehmals möglich zu empfangen.
Herr Delais war Feinschmecker und Spieler. — Inerster Beziehung gab man ihm Gelegenheit genug, täg-lich 5 bis 6 Stunden bei Tische zu sitzen, in zweiter Be-ziehung war es schwieriger, ihn zu vergnügen, er spieltegern Piquet und sprach von Partien zu sechs Franken dieMarke, was unseren thcucrsten Satz weit überschritt.
Man vereinigte sich, um dieses Hinderniss zu umgehen,zu einer kleinen Gesellschaft, an der jeder je nach seinenAnsichten Antheil nahm oder nicht. Die Einen meinten,die Pariser seien schlauer als alle Kleinstädter; die Anderenbehaupteten im Gegentheile, alle Bewohner der grossenStadt seien etwas grossprahlerisch; wie dem auch sei, dieGesellschaft bildete sich und wem vertraute man die Ver-theidigung der allgemeinen Casse an? ... . Herrn Chirol.
Als der Pariser Bankier diese grosse, bleiche, graue Ge-stalt ankommen sah, die sich seitlich fortschob und ihm ge-genüber Platz nahm, glaubte er, man wolle ihn necken, alser aber das Gespenst die Karten nehmen, kunstgemäss mi-schen und geben sah, fing er an zu glauben, dass dieserGegner einst seiner habe würdig sein können.
Er konnte sich bald überzeugen, dass diese Fähigkeitnoch fortdaure, denn nicht nur bei dieser Partie, sondern