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Einfuhr.
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Zunge rührt und mischt sie zusammen, drückt sie daraufgegen den Gaumen, um den Saft auszupressen und zuschmecken; bei dieser Gelegenheit vereinigt die Zunge dieNahrungsmittel in Masse mitten im Munde; nachher stütztsie sich auf die Unterkinnlade, hebt sich in der Mitte, sodass auf der Mitte der Zungenwurzel eine Rinne gebildetwird, welche die Nahrungsmittel in den Rachen und dann inden Schlundkopf führt, der sich nun zusammenzieht und siein den Schlund befördert, dessen wurmförmige Bewegungensie dem Magen zusenden.
Dem ersten so verschluckten Bissen folgt der zweite aufdemselben "Wege; die Getränke, die man in den Zwischenactenschlürft, folgen derselben Strasse und das Schlucken geht sofort, bis derselbe Instinkt, der die Einfuhr bewirkte, unsbenachrichtigt, dass es Zeit sei zu enden. Man gehorchtaber selten der ersten Mahnung; denn eines der Privilegiender Menschennatur besteht darin, über den Durst zu trinken,und unsere heutigen Köche bringen uns dazu, ohne Hungerzu essen.
Bei dieser Wanderung zum Magen muss jeder Bissenmit merkwürdiger Geschicklichkeit zwei drohende Gefahrenumgehen:
Die Rückweichung in die hinteren Nasenöffnungen;glücklicherweise widersetzt sich hier die Senkung des Gau-mensegels und die Structur des Schlundkopfes;
Die zweite Gefahr besteht im Abgleiten in die Luftröhre,über welche die Bissen hinübergleiten müssen; eine um sodrohendere Gefahr, als jeder fremde Körper, der in dieLuftröhre gelangt, dort einen krampfigen Stickhusten erzeugt,der so lange anhält, bis der Körper ausgetrieben ist.
Aber die Stimmritze schliesst sich durch einen bewun-dernswürdigen Mechanismus, während man schluckt; derKehldeckel legt sich darüber und schliesst sie und ein sichererInstinkt verhindert uns zu athmen, während wir schlucken,so dass die Nahrungsmittel im Allgemeinen trotz dieserseltsamen Einrichtung leicht in den Magen gelangen, wo