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Damen.
dienen. Man plaudert vergnüglich von den Grossthaten desEinen, den Pudeln der Anderen und den Hoffnungen fürden Nachmittag.
Wenn aber nun gar aufmerksame Diener mit jenenBacchus gewidmeten Gefässen kommen, in denen eine künst-liche Kälte den Madera, den Saft der Erdbeeren und derAnanas zu Eis erstarren lässt — herrliche Säfte, göttlicheZubereitungen, die eine entzückende Frische in die Aderngleiten lassen und allen Sinnen ein den Laien unbekanntesWohlgefühl mittheilen — wie dann?*)
Aber auch dies ist noch nicht das letzte Glied in derKeihe dieser Verzückungen.
Die Damen.
78. Es gibt Tage, wo unsere Frauen, Schwestern,Cousinen oder Freundinnen eingeladen werden, an unserenVergnügungen Theil zu nehmen.
Zur versprochenen Stunde sieht man leichte Wagen undlebhafte Kösslein anlangen, beladen mit Frauen, Federnund Blumen, die Toilette der Frauen hat etwas militärischKokettes und das Auge des Professors kann zuweilen An-sichten erhaschen, die der Zufall allein nicht geschenkt hat.
*) Mein Freund Alexander Delessert hat zuerst diese reizendeMethode eingeführt.
Wir jagten bei Villeneuve unter einer glühenden Sonne; dasThermometer zeigte im Schatten 2G Grad Reaumur.
Bei dieser tropischen Hitze Hess er uns auf dem Fusse Dienerfolgen, Fotophoren J ), die in ledernen mit Eis gefüllten FeuereimernAlles trugen, was zur Erfrischung und Stärkung dienen konnte.Man wählte und lebte auf.
Ich glaube, dass die Anfrischung trockener Zungen und ausge-dörrter Gaumen mit so kühlen Flüssigkeiten die angenehmste Em-pfindung ist, die man ruhigen Gewissens haben kann.
') Herr Hofmann verdammt diesen Ausdruck und wünscht ihn durch dasBchon im Alterthum bekannte Wort „Oenophoren" ersetzt zu sehen.