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Geflügel.
nähren kann, auf gleiche Linie stellen und bei Tische sitzen,wie die Austern auf ihren Bänken.
Viertens: die Fresser, die mit einem Appetit ausge-stattet sind, dessen Grösse sie verhehlen möchten, und ha-stig in ihren Magen ein erstes Opfer werfen, um das Feuer,welches sie verzehrt, zu mindern und für die 'folgendenNachschübe, die sie denselben Weg schicken wollen , eineGrundlage zu bilden.
Die Professoren essen niemals Suppenfleisch,theils aus Achtung für ihre Grundsätze, theils auch weil sievom Katheder herab jene unbestreitbare Wahrheit verkün-det haben: das Suppenfleisch ist Fleisch ohne Fleischsaft*).
§. 3. Geflügel.
34. Ich bin ein grosser Freund der Schöpfungszweckeund fest überzeugt, dass die ganze Familie der hühnerar-tigen Vögel nur zu dem Zwecke erschaffen wurde, um un-sere Speisekammer und unsere Mahlzeiten zu bereichern.
In der That kann man sicher sein, überall wo man einGlied dieser zahlreichen Familie, von der Wachtel bis zumTruthahn, trifft, eine schmackhafte und leichte Speise zufinden, die ebensowohl dem Genesenden, wie dem gesun-desten Menschen zukommt. Wer unter uns, der einmal vondem Arzte zu der Diät der Einsiedler in den Wüsten ver-dammt wurde, hat nicht der schön zerlegten Hühnerbrustzugelächelt, die ihm ankündigte, dass er endlich dem gesell-schaftlichen Leben zurückgegeben sei?
Wir begnügen uns nicht mit den Eigenschaften, welche
*) Diese Wahrheit findet allmälig Anerkennung und dasSuppenfleisch ist von wohlbesorgten Tafeln verschwunden, manersetzt es durch Roastbeef, einen Steinbutt oder eine Matelottevon Flussfischen. — (In Süddeutschland herrscht es, wie mich eineneuliche Reise überzeugte, noch allgemein und wird gewissermaas-sen als Beweis für die frische Zubereitung der Suppe aufgetragen.)
C. V.
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