Druckschrift 
Glvckwvnschendes Fried und Frewd Gedichte bey höchst erwünschter friedfertiger ankunfft deren mit unaufflöslichem Leib und Liebes Band ... in mitten wehrender Kriegsfeindlicher Zertrennung unlengst verbundener newvermählter Hoch-Fürstlicher Durchleuchtigkeiten Des ... Herren Iohans Vvilhelmen Pfaltzgraffen bey Rhein ... Samt der auch Durchleuchtigster ... Frawen Maria Anna Pfaltzgräffinn bey Rhein ... :
(auff newe art mit klingenden man- und weiblichen gepaart- und abgewechselten Heldenreimen)
Entstehung
Seite
27
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(27)Hügel / Gespiegel der Reden / Jhr TählerSaget ohn Fehler!Schallin dich frage / mir eynicht versage(Nachhall) Sage!Den Göttern heilig / kom dan ich erfrewlichFreylich!(N.)Das End seyn müsse der Bottschafft gewisseWisse!(N.,Schallin / Nachhallin / traurig Verliebte / (94)Immer betrübte /Frewdig / nicht leidig / deinen NarcisseImmer vergisse!Mein Pfeil von wannen / traff Fürsten JOHANNEN:ANNEN:(N.)Ihn was erlöste gleich vom fewer tröstreichOstreich:(N.)Welch Zeit macht linder meine Flam und schwinder?Winter.(N)Wälder / ihr Felder / Tähler beredteGrünt in die wette!Hügel / Geklügel / bergisch GeschreyeDancke dir seye!Stimmen der Krümmen / der schwetzichten Steinen /Dichter der Häinen;Dies singt der falscher Fürst / die schön vermumte Liebe /Singet und springet / Frewdspringende Liedere klingt /Spielend sich kühlend die lawe Früh-Zeit hinbringt /Bald ihn der wachsend Tag nach Hoffe wachtsam triebe /Da sein Anbringen hoch mit süsser Stim beschriebe /Vnd sein Anliegen groß; die flammend Rede dringtBiß zu den Hertzern hin / die Hertzer ziehend zwingtDesD2(92) Die Wald=Götter Fauni v.a.m. (93) Die Oreaden Halb=Göttinnender Bergen. (94) Scho ist eine Nimf oder Halb-Gottin gewesen / so auß Liebe desschönen / aber hoffertigen Jünglings Narcissus gantz außgedört und verschwunden /nur endlich eine blosse Stim oder Wiederschall blieben nach dem Gedicht derPoëten.