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Allerbeste Art den Hopfen anzulegen und zu bauen : nebst der Anweisung, wie der inländische zu verwahren und zu behandelen, daß er an Güte und Lieblichkeit dem Braunschweiger gleich komme
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Cammer5ediente angehalten würden, daß sie ansolchen Gegenden, >vo kein sonderlich Gras, keineKornfrüchte und andere Gewächse recht gedeyhenwollen, Versuche und Proben anstellen müsten, obnicht dergleichen unfruchtbare Böden zu fruchtba-reil Hopfenbergen tönten angeleget und gebauekwerden, absonderlich wan nur an de» jel?r besagtenOrten der Grund und Boden eine Erde Hütte,welche hierzu könte locker und milde gemachet,und gehörig bearbeitet werden.

Hauptsächlich aber waren dieseVersuche in de-nen nahe an den Wäidcrn und Gehölzen gelegenenGegenden vorzunehmen,alwo die Stangen, woranes uns fehlet, in wohlfeilem Preise find.

Es würden hoffentlich, so wohl die Landes-Herrschaften, als auch die Unterthanen in einigenIahren den guten Nutzen davon erfahren.

Es wäre auch in der That recht sehr zu wün-schen, daß alle Sorgfalt und Mittel angewendetwerden mögten, um soviel Hopfen in unsern Lan-den zu bauen, daß die Unterthanen in einer Herr-schaft jährlich damit köncen versorget werden, undnicht nöthig hätten, wegen Einkauf des Hopfens,wie bey uns geschiehet, das Geld in fremde Länderzu schicken, da man unterweilen vor guten Hopfen«ntergemifchte Rankenblätter überkommet, welchenicht nur die Hopfen-Röpfe und Blätter im messenlocker halten, daß man sein gehandeltes GemäßNicht richtig erhält, sondern auch dem Viere einengrallichten und widerwärtigen Geschmack veruc-ftchxn.

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