—73luftiges Gemach hingestelt, um sie in einemgleichen Grad der Kälte zu unterhalten, keinerhat aber bis hiehin davon gnugsam und hinläng-liche Proben gemacht. — Die landwirdschaft-liche Gesellschaft zu Zelle hat in der vierten Sam-lung zweiten Bandes §. LXXXV. pag. 398. ei-ne Erfahrung eingerücket, welche mislungen, mei-ner Erfahrung gemäß ist es viel besser ge han, manlasse sie auf ihren Stand stehen, und verwahredie Körb oberhalb mit einem guten Strohut, unddas ganze Bienenhauß mit vorgesezten Rohrmat-ten, wie ich §. XX. pag. 38. geschrieben.Wan übrigens das Bienenhauß recht dicht ge-macht ist so hat es mit dem erfrieren so leicht kei-ne Noth. — Wenigstens würd es mich weni-ger gereuen, wan ich auf eine meinem Nachbah-ren gleiche Art um die Bienen kommen thäte,als wan ich deren Verlust, durch ungewiss= undunbestimte versuche beförderet hette.Alles was übrigens in den vielen herausge-gebenen Bücheren beschrieben worden, achte ichgar nicht. — Alle die Tanteleien, die weitwen-dige Beschreibungen, von Beschneiden, von Ab-treiben, von Bruttaffelen einsetzen um einen neu-en König zu erhalten, fort sonsten wie sie Nah-men haben, dienen zu gar nichts, und ich getrauemir solches allemahl gegen einen jeden aus eigenerErfahrung zu behaubten auch die vorbeschriebeneManier in die vollkommene Ausübung zu bringen,Ichund zwarn ohne die allermindeste Nühe. —erbiete annebens einem jeden, der etwa bei ein oderande-E 5
Druckschrift
Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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