⸸72⸸men, wo wolten sie endlich alle Nahrungbekommen, man mus auch dahin sehen, daß dieMaaß nicht übertrieben werde. — Wan einerauch keine zehn Bienen hätte, so könte er ja diejüngste Schwärmen lassen, oder sich so viel kauf-fen, sein Gelt würde er bald wieder haben.Hiebei ist noch zu betrachten, daß er kein so gargrosses Bienenhauß braucht, als bei der gemeinenBienenzucht. Solten sich einige Liebhaber fin-den, welche das Gelt nicht scheuen anzuwenden,diese können auch die Bienenstöck von Holz machenlassen, entweder vier oder=acht Eckig, es mußaber kein Eichenholz sein, dan darin ist zu vielLohe welche den Bienen zuwider: Dannenholzschickt sich recht gut darzu, wan es recht trocken,und auf den Ecken wohl gefügt wird. — Diesehölzeren Stöck werden mit Oehlfarb angestrichensie machen nicht allein ein feines Ansehen sonde-ren dauren auch viel länger als die Strohkörb.Ich hab so gar zur Zierde, die Strohkörb aus-wendig anstreichen lassen.—Von künſtlichem Verwah-ren im Winter.eestDee§. XXXII.Viele haben sich Mühe gegeben, die Bienen imWinter gegen die strenge Kälte zu verwah-ren, und selbige des Ends in ein finster doch-luftiges
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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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