48⸸hieher vor nichts gleichsam zu achten war. Mansagt zwarn wohl, an einigen Orten finden dieBienen keine gnugsame Nahrung, aber welcherUnparteiische wird wohl glauben, daß ein Land,so an allem gesegnet ist, dessen Felder mit Fleisund Vortheil gebauet werden, daß in einem sol-chen Land Bienen keine Nahrung finden sollten.Freilich gibt es an manchen Orten Hindernüssen,eben darum soll man sorgen, daß die Bienen kei-ne Zeit durch Schwärmen verlieren, sondern je-den Tag, jede Minute zum Nutzen anlegen kön-nen. Kommen endlich wiederwärtige Jahre, sowird blos der Schade darin bestehen, nichts ge-erndet zu haben, das Capital wird allemal sicherseyn, und sich zu einer andern Zeit glücklich ver-interessiren.Und was diese Methode endlich am schätz-barsten macht, ist, daß sie so einfach, mit sowenig Mühe verbunden ist. Schier scheint es,als hätte man in den neueren Zeiten die Kunstbei den Bienen zu hoch treiben wollen. Die En-gländer, die zu dieser Methode den Grund gelegt,die Franzosen, auch die Deutschen haben so vielneues erfunden, die Bienenzucht so weitschichtig,so beschwerlich gemacht, daß der Landmann vonihrer Cultur nur ehender abgeschröckt wird. Wanman allen die Bienenkasten bedenket, so man er-funden, die Methoden überlegt, wodurch sieSchwärme erzwingen wollen, endlich die Artüberdenket, wie sie den Hönig und das Wachezu gewinnen dachten, so wird man leicht sehen,daß
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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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