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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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die Schmerzen und Schwulst, sowohl von Bie-nen= als Wespenstich.Es kan nicht geläugnet werden, daß dieBienen einigen Menschen mehr aufsetzig sind,als den andern. Darum haben einige die ge-dachte Bewahrungs- und Heilmittel mehr nö-tig als andere. Sie sind auch allen Farbennicht gleich gut, sondern lieben die grüne, gelbe ꝛc.Lieblicher Geruch ist ihnen angenehm, sonderlichder Melissen; Die Zech= und Tobacksbrüder, dievon allzuvielem Bier und Toback stark riechen,können sie nicht leyden. Wer demnach davongenossen hat, der wasche sich vorher wohl mitWasser, reibe die Hände mit Melisse, die Zähnemit Krebsstein, Iris oder Weilwurzel, Nelken,oder Cimmetrinde, oder nehme Hönig im Munde.Knoblauch, Zwiebel, Schalotten, Gärberlohe undandern bösen Geruch hassen sie, und weisen dem,der damit behaftet ist, bald die Thüre zum Gar-ten hinaus. Zwar ihres Warters werden sie baldgewohnt, und durch eine sonderliche Kraft, diemit der Vernunft einige Verwandschaft hat,lernen sie ihn kennen, und halten ihm etwas zugute; aber ein Fremder komme ihnen nicht zunahe, oder verwahre sich nur wohl, wo er nichtgestochen seyn will. Ich habe die Freyheit bei mei-nen Bienen gehabt, daß ich vor ihren Körbenhabe auf= und niedergehen, die Spinnwebenwegnehmen, und das Unreine, so sich ausserhalbauf den Brettern samlet, wegfegen zu dörfen. Wanich