⸸48Sonnen, die Hitze zunimmt, und sie aus den Hö-nigthauen frischen Gift gesogen haben, so sind sieleicht zu erzürnen, und zum Stechen zu bewegen,welches grosen Schmerzen verursachet. — Sieschonen weder Menschen noch Viehe, wan sieerzürnet sind. — Folgende Mittel können mitNutzen gebraucht werden, so wird nicht leichteine Biene stechen.1) Mit Wermuth und Wolfswertsaft,die Hände bestrichen. 2) Architen (eine Art Edel-gestein) bei sich getragen, soll denen Bienen wöh-ren: wie Barthol. Angl. libr. 16. c. 13. schreibt.3) Spargenkraut, zerquetsch und mit Baumölangemischt 4) Also auch Pappelkraut (Mal-va). 5) Die Hände mit Meliß oder Fenchelbestrichen. 6) Die Hände wohl berauchert mittruckenem Wermuth.Ist das Stechen würklich geschehen so wer-den folgende Mittel gebraucht.1) Der Stachel wird geschwinde heraus-gezogen, daß nichts davon in der Wunde bleibt,so kan sich der Gift so sehr nicht ausbreiten, undkeine sonderliche Geschwulst verursachen. 2)Den Ort mit Knaben Urin gleich gewaschen.3) Oder Ophioglossum (Natterzungen) zer-rieben und aufgelegt. 4) Zerriebenen Kühkothmit Essig vermischt warm aufgelegt. 5) Zerrie-bene Lorbeerblätter aufgelegt. 6) Den Ort baldmit einem kalten Eisen, oder einem Stein ge-drückt, hernach Bolum Armenum und Cam-pher in Rosenwasser gemengt, aufgelegt, lindertdie
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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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